Was brauchen die Menschen im Ahrtal und wie können wir helfen?

Es ist Ende Oktober, viele Anträge warten auf die Bearbeitung. Viele Hilfsgelder sind bereitgestellt, aber noch nicht bewilligt. Es müssen Gutachten erstellt werden, es müssen in ca 25.000 Haushalten im Ahrtal die Heizungsanlagen erneuert und repariert werden. Das sind ca 6000 bis 7000 Heizungsanlagen.

Die Initiative „Kogge Hilft“ konnte bereits:

  • 198 Heizungsanlagen sichten
  • 37 Heizungsanlagen wieder in Betrieb nehmen
  • 13 Heizungsanlagen erneuern
  • 60 Trinkwasserversorgungen wieder herstellen.

Blickt man jedoch auf die Zahlen, müssen noch 6802 Heizungsanlagen gesichtet und 6963 Heizungsanlagen wieder in Betrieb genommen werden.

Schaffen wir dieses Ziel nicht, werden die Menschen dort keine Heizung betreiben können, keinen Strom haben. Was das gerade im Winter für viele bedeutet, ist uns gar nicht klar. Diese Folgekatastrophe muss verhindert werden.

Auch der Betrieb von kleinen Elektroheizungen ist wenig aussichtsreich, so könnten diese zu anhaltenden Stromausfällen im gesamten Netz vor Ort führen.

Was können wir also tun, und was ist die wichtigste und essentiellste Aufgabe im Krisengebiet?

Viele Menschen dort, konnten ihre Häuser noch nicht abbezahlen, viele fanden keine Notunterkünfte. Die sog. Notunterkünfte müssen selbst bezahlt werden und können nicht rückerstattet werden.

Viele Menschen wollen und können auch einfach nicht weg. Es ist ihre Heimat. Da wollen sie sein.

Dies sind die aktuellen Probleme. Wie kann also die Hilfe aussehen, was kann jeder Helfa tun? Eine Möglichkeit zur Hilfe ist die Initiative: http://www.kogge-hilft.de/

Wir brauchen Handwerker, Heizungsbauer und Tischler, die auf fairer Grundlage helfen kommen.

Wir brauchen Material, um Fenster und Türen abzudichten, beispielsweise Elektrokabel …

Wir brauchen Baugutachter, damit die Fördergelder beantragt werden können.

In der Initiative Kogge Hilft, können sich Handwerker, Gutachter, Tischler und Heizungsbauer melden, ebenso wie Menschen, die Material haben, welches die Menschen im Ahrtal jetzt dringend brauchen.

In den Quellen findet ihr die Links, Nachrichtenartikel und Videos, die Grundlage dieses Aufrufes sind. Zudem gab es auch eine Einschätzung einer Helferin vor Ort, die eng mit der Autorin zusammengearbeitet hat.

Eine weitere Möglichkeit sollten wir dringend aufbauen und anbieten. Es werden nicht mehr alle Haushalte vor dem Winter mit Heizungsanlagen versorgt werden können. Deswegen sollten wir überlegen, wer Räume (Speicher, Gästezimmer, Wohnzimmer und beheizbare Gartenhäuschen anbieten kann, damit die Menschen dort den Winter verbringen können.

Die Option mit den Notunterkünften ist immer noch besser als zu erfrieren. Bitte sendet eure Anfragen bezüglich (Suche und Biete) der Unterkünfte an @kreative_galaxis auf Telegram. Wenn ihr schon Kanäle und Gruppen zu diesen Themen habt, teilt dies bitte auch mit, damit diese Möglichkeiten bei Helfa im Infokanal veröffentlicht werden können.

Wir wissen nicht, was jetzt absolut richtig ist und sind sehr dankbar für weitere Hinweise auf Notstände und was gebraucht wird.

Quellen & Initivative

KOGGE Hilft http://www.kogge-hilft.de/

https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-kritik-wird-lauter-versagt-deraddkrisenstab-im-ahrtal-_arid,2291921.html https://www.youtube.com/watch?v=1i1IXVxafoo https://www.ahrtalradio.de/

https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Flutgebiete-Brennholz-darf-nicht-mehr-draussen-gelagertwerden-488882.html? fbclid=IwAR1I7cd3est8NnJOH9tiqntUxBgLOPiwxZhSEZUICYrtWGknxfuBlkNFdLs

https://ga.de/region/ahr-und-rhein/mehr-von-ahr-und-rhein/hochwasser-im-ahrtal-25000-haushalteohne-heizung_aid-63407551 https://www.youtube.com/watch?v=KdVYhdYQz0w

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